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Samstag, 9. Juli 2016

2. Reisetag 09.07.2016

Frühmorgens hiess es Leinen los in Richtung Porquerolles. Diese Insel kennen wir schon gut, da wir ferienhalber schon ein paar mal dort waren. Der kleine, angenehme Ort wurde vor etwa 100 Jahren erbaut, als zunächst das Militär auf der Insel stationiert wurde. Er gab der Insel ihren Namen. Porquerolles gehört zur Côte d’Azur im westlichen Teil der französischen Mittelmeerküste
In der Bucht östlich der Marina haben wir unser Ankerplatz gefunden.
Jedoch mussten wir unseren Anker nochmals lichten, da er auf dem mit Seegras bewachsenem Grund keinen Halt gefunden hat. Zuletzt konnten wir auf sandigem, felsigen Grund den definitiven Platz finden.

Hier bleiben wir bis Sonntag und geniessen das Nichtstun, schwimmen, faulenzen und Dinghi-Fahrt ans Land.






Freitag, 8. Juli 2016

1. Reisetag 08.07.2016

Am Morgen 09.00 Uhr haben wir uns von unseren Schweizer Nachbarn am Liegeplatz in Port Napoleon verabschiedet. Bei angenehmer Temperatur, aber keinem Wind, sind wir unter Motor nach Iles du Frioul gefahren. 
Gegen Mittag wurde es wieder brennend heiss, so um die 32 Grad. Die leichte Brise von der Motorfahrt hat uns nur wenig Abkühlung gegönnt. Auf halben Weg zur Marina konnten wir doch noch das Grosssegel setzen und segelten für ca. 1.5 Stunden. Danach ist der Wind wieder eingeschlafen. In Port du Frioul angekommen, wurden wir vom Hafenpersonal empfangen und an unseren Platz geführt. Nachdem wir unser Schiff an der Hafenmole festgemacht hatten, sind wir sogleich ins kühle Nass zum Baden in einer kleinen Bucht um die Ecke geeilt.

Geduscht und verpflegt spazierten wir dann im Hafenareal an verschiedenen Beizli vorbei. Auf einer Anhöhe zwischen den Wohnhäusern haben wir eine kleine Bar gesichtet, in der wir uns den Schlummertrunk gönnten. Un pichet de Rosé. Der Weinkrug war sehr speziell mit einem Totenkopfgesicht verziert.





Montag, 4. Juli 2016

Juni 2016

Nach den Abschiedspartys mit Familie und Freunden anfangs Juni wurde es ernst. Vor der Wohnungsauflösung am 24. Juni 2016 sind wir noch einmal mit einem vollgestopften Auto nach Port Napoleon gefahren und haben u.a. auch noch gleich unsere Yacht eingewassert.
Am 24. Juni 2016 um 10.00 Uhr war dann Wohnungsabgabe. Zuvor haben wir noch einen letzten Rundgang gemacht. Ja die Wohnung war wirklich leer! Fast der komplette Hausrat war entweder verkauft oder verschenkt worden.  Den Rest haben wir mit zwei voll beladenen Autos entsorgt. Nach der Wohnungsabgabe haben wir uns noch von der Familie meiner Tochter verabschiedet. Sie hat in der Woche vor unserer Abreise den langersehnten Nachwuchs erhalten. Es ist ein gesunder Junge namens Bellomi. Leonie, mein erstes Enkelkind, ist ganz vernarrt in ihr Brüderlein. Abschied von meinen Kids zu nehmen war für mich nicht leicht. 
Dann sind wir zum letzten Mal mit wieder vollgepacktem Auto nach Port Napoleon gefahren. Die ganze Autofahrt nach Port Napoleon über war es sehr ruhig. Beide hingen ihren Gedanken nach.

Wir benötigten mehrere Tage um die ganzen Sachen im Schiff zu verstauen. Wieder und wieder haben wir umgeräumt bis alles seinen eigentlichen Platz gefunden hatte. 
Fräne der Bruder von Ueli hat den weiten Weg mit dem Zug von Spiez nach Marseille gemacht um mein Auto nach Zürich zu bringen, das dort ebenfalls einen Käufer gefunden hatte. 

Einige Arbeiten und kleinere Reparaturen stehen noch an, bis wir dann endlich los ziehen können.
Das Wetter ist wie immer schön, warm und windig. Wir verbringen die Zeit mit kleinen Projekten wie Wäsche waschen, einkaufen, Restaurant-Besuche, Hydrogenerator montieren, Iridium GO installieren usw.