Donnerstag, 2. März 2017

Antigua und Les Saintes, Guadeloupe

Am Donnerstagabend haben wir die Girls auf den Flughafen gefahren und uns von Ihnen verabschiedet. Es waren wirklich tolle Tage, die wir mit Ihnen verbracht haben. Freitag hiess es dann Wäsche waschen, Schiff reinigen, innen wie aussen. Alles war voll mit Salzwasserkrusten. Samstagmorgen sind wir dann wieder los mit Ziel Antigua. Den Weg teilten wir uns in Tagesetappen in den Nordwesten von Guadeloupe auf. Die erste Nacht verbrachten wir am Anker in Pigeon Island, wo wir auch mit dem Mietauto und den Mädels einmal gewesen waren. Sonntagmorgen gings weiter nach Deshaies, dem letzten Ankerplatz in Guadeloupe.
Und dann am Montag um 06.30 Uhr motorten wir bis an die Nordspitze von Basse-Terre und danach konnten wir trotz schlechter Windprognose mit 11 bis 15 Knoten ONO Wind auf dem direkten Weg in den English Harbour auf Antigua segeln. Die Überfahrt dauerte 6 Stunden. Bei der Ankunft habe ich auf VHF 68 die Dockyard Marina angefragt, ob sie einen Platz für uns hätten. Nach zweiminütiger Wartezeit erhielt ich eine positive Antwort. Sie wiesen uns im nördlichen Teil der Marina einen Platz zwischen zwei 25 Meter langen Yachten zu. Das Anlegemanöver war für uns neu. Wir mussten zuerst den Buganker schmeissen und uns rückwärts zwischen die beiden Schiffe quetschen und mit 2 Heckleinen an der Hafenmole das Heck anbinden, dann wieder den Anker nachziehen bis wir fest waren. Eigentlich war alles ja gut gegangen, nur das Aussteigen über das Heck wurde schwierig, da wir keine Gangway haben und die Distanz zur Hafenmauer ziemlich gross war. Ueli konnte noch sich knapp ans Land jonglieren um einzuklarieren, während ich damit beschäftigt war, das Sonnenverdeck zu montieren, um ein bisschen Schatten ins Cockpit zu bringen. Dabei haben mich sogleich die ersten Nachbarn begrüsst. Amerikaner, sehr nette Leute. Auch vom anderen Nachbarschiff kam Andy und begrüsste mich und fragte nach, was wir für ein Schiff haben etc.…. In unserem Gespräch gab mir Andy noch den Tipp, ein Brett für unseren Landbesuch bei den Schreinern in der Nähe zu borgen. Ueli hat nach seiner Rückkehr vom Amt so eines besorgt. Ganze 3 Meter lang, damit konnten wir einfach an Land gehen.
Auf dem Iridium Handy hatten wir die Nachricht von Richard Parker und Good Times, dass sie ein BBQ am Strand in Falmouth Harbour organisieren. Wir waren aber im Nelsons Dockyard, nebenan sozusagen, aber doch zu Fuss zu weit weg von ihnen. Wir spazierten in den Falmouth Harbour, konnten aber beide Schiffe nicht sehen. Also sind wir wieder zurück zu unserem Boot. Die ganzen Gebäude hier im Hafen sind noch aus der Nelsons Zeit. Ein sehr gepflegter Hafen und viele Amerikaner und Engländer sind hier stationiert. Am Morgen nach der ersten Nacht am Dockyard hatte der Wind gedreht und unser Schiff drückte es immer näher ans Dock, sodass wir riskierten mit den Rudern aufzulaufen. Das eine Nachbarschiff drückte uns auch noch zum anderen Nachbarn hinüber. Der Amerikaner versuchte, uns mit einer Spring auf seine Yacht zu helfen. Doch so richtig glücklich waren wir mit der Situation nicht. Also entschieden wir uns, den Platz zu verlassen und in den Falmouth Harbour vor Anker zu gehen.
Beim Ablegemanöver haben uns die Amerikaner geholfen, die Leinen zu lösen und ich war am Bug, um den Anker hoch zu holen. Doch beim hochziehen hatte ich festgestellt, dass der Anker sehr schwer wurde. Plötzlich sprang die Sicherung der Ankerwinch raus und wir steckten im Hafenbecken fest. Andy kam sofort mit dem Dinghi zu uns, denn er dachte, wir hätten uns in seiner Kette verhängt. Ueli musste die Sicherung der Winch wieder einschalten und ich konnte langsam den Anker etwas hochnehmen und stellte mit Schrecken fest, dass wir eine riesige Kette heraufgeholt haben. Andy wollte ein Seil von uns, um den Anker von der Kette zu lösen. Also hat er vom Dinghi aus das Seil um die enorme Kette gebunden, damit ich den Anker fallen lassen konnte. So brachten wir unseren  Anker wieder frei. Diese Kette musste von einem Handels- oder Kriegsschiff aus früheren Zeiten stammen. Wir hatten nochmals Glück gehabt. Wir hätten auch die Winch kaputt machen oder gar den Anker verlieren können. Bei der Einfahrt in den Falmouth Harbour haben wir sofort die Good Times gesichtet und haben in der Nähe von ihnen den Anker gesetzt. Leider haben wir die Richard Parker nicht mehr getroffen. Sie waren bereits unterwegs nach St. Martin. Für den Abend haben wir Stefan und Johanna dann zu uns zum Sundowner eingeladen. Ueli hat anschliessend noch feine Spaghetti gekocht.
Am nächsten Tag sind wir mit dem Taxi zu den Shirleys Hights gefahren. Der schönste Aussichtspunkt über die beiden Häfen. Den Weg runter sind wir dann zu Fuss gegangen bis zur Galleon Beach und da haben wir ein Wassertaxi gebucht um in den English Harbour zurückzukehren. Zu Fuss vom English Harbour zurück an den Dinghi-Steg in Falmouth Harbour sind es nur 15 Minuten.
Der Middle Ground oberhalb vom Pigeon Beach, auch einem schönen Aussichtspunkt über den Falmouth Harbour, war unser nächste Ziel. 
Am Freitag dem 24. Februar sind wir dann wieder los gesegelt zurück zu Pigeon Island auf Guadeloupe. Gemäss den Wetterdaten wird das Wetter immer schlechter und für die nächsten Tage sind Windgeschwindigkeiten bis über 30 Knoten angesagt. Daher wollten wir zurück auf die Iles Des Saintes an eine sichere Boje um dort abzuwarten. Schliesslich haben wir ja Zeit…
In Pigeon Island haben wir noch kurz mit dem Dinghi Lebensmittel eingekauft. Samstag früh sind wir dann zu den Les Saintes gesegelt. Vom Pointe du Vieux Fort, südlich von Basse Terre sind wir in den Canal des Saintes gesegelt und sind auf den erwarteten Düseneffekt mit weit über 20 Knoten Wind aus SO getroffen.
Wir mussten aufkreuzen, um zur Anse à Cointe zu kommen, wo uns die Alamea eine Boje reserviert hatte. Pünktlich sind wir um 14.00 Uhr eingetroffen und Hansueli sass bereits im Dinghi und half uns beim belegen der Bojentaue. 
Seit Tagen sind wir jetzt hier in Les Saintes und warten auf ein besseres Wetterfenster. Zur Zeit weht der Wind sehr stark und ein Squall nach dem anderen streift uns hier in der Bucht. Wir müssen noch eine Weile hier bleiben. Wir können aber mit dem Dinghi an Land und in das Städtchen laufen und einkaufen. Fast regelmässig müssen wir uns irgendwo unterstellen und einen heftigen Regenguss abwarten. Die Squalls kommen schnell, sind aber auch schnell wieder vorüber. Aber lästig ist es trotzdem. Dauernd Fenster auf, Fenster zu, Cockpit wieder abtrocknen bis der nächste Regen kommt.
Wir hoffen darauf, nächsten Sonntag, den 5. März, unsere Reise Richtung Dominica fortzusetzen.

Dort wartet am Sonntag Abend wieder das bekannte BBQ mit Punch à Discretion auf uns… 


Fotos von Antigua






Foto von Les Saintes








Freitag, 17. Februar 2017

Besuch aus der Schweiz

2 Wochen an die Wärme

Nach kalten und tristen Tagen in der Schweiz haben wir uns relativ kurzfristig entschieden, Papi und Silvia in der Karibik zu besuchen.

Am 25. Januar erhielten wir die Information, dass die zwei ab 2. Februar 2017 auf Guadeloupe in der Marina bei Pointe-à-Pitre anlegen. Unser Ticket war schnell gebucht und so flogen wir von Basel über Orly direkt nach Pointe-à-Pitre, wo wir am Samstag Abend am Flughafen von Silvia und Papi abgeholt wurden.

Den ersten Abend verbrachten wir in einem Restaurant in der Marina und lernten den Ti-Punch kennen. Ein typischer Aperitif für diese Gegend (Rum mit Limette und flüssigem Zuckerrohr).

Am ersten Tag auf der Insel hiess es dann erstmal Gepäck aus den Rucksäcken ausräumen und in der Koje wieder einräumen….viel Platz gibt es nicht. Aber genug für uns zwei!

Die nächsten Tage besichtigen wir mit einem etwas in die Jahre gekommenen Auto die Insel. Von Pointe a Pitre bis nach Saint-Françoise wo wir an einem schönen Strand zu lauter Musik unseren ersten Schwumm im Meer genossen. Am zweiten Tag versuchten wir den Vulkan La Soufriere zu besichtigen. Nun ja, vor lauter Regen und Wind haben wir dies dann sein lassen…
Nach dem erfolglosen Ausflug zum Vulkan fuhren wir richtig Basse-Terre - die Hauptstadt der Insel, aber wohl schon lange nicht mehr das industrielle Zentrum von Guadeloupe. War es doch eher klein und überschaulich. Danach besuchten wir den schönen Leuchtturm in Vieux-Fort unter windigen Verhältnissen. Wir beendeten unseren Ausflug mit einem schönen Bad (heisse Quellen!) in der Nähe der Produktion der Capés Mineralwasser. Zuerst haben wir ein kleines Bad entdeckt mit vielen (zu vielen) Leuten drin. Papi und Rose schien dies nicht zu stören. Aber Silvia und ich hatten andere Vorstellungen und so haben wir uns unseren Weg durch den Wald gesucht und gefunden, was wir erhofften. Ein schönes Becken mit warmem Wasser, einem kleinen Wasserfall und ohne andere Personen. Perfekt für ein kurzes Bad. 
Kaum waren wir draussen, fing es auch wieder an zu regnen. Irgendwie scheint dies hier ein Dauerthema zu sein :) Pflitsch nass sind wir dann wieder bei unserem Auto angekommen und machten uns auf den Rückweg. 
Am Abend gabs leckere Moules mit Roquefort, Moules Marine oder Creme in der Marina von Pointe-à-Pitre. 
Am nächsten Tag machten wir uns auf, um die Insel zu besichtigen. Diesmal wieder Richtung Basse-Terrre in der Nähe von Bouillon. Hier wollten wir die warmen Quellen besichtigen, doch es scheint, als wären die Reiseführer gut im übertreiben. War die schön beschriebene heisse Quelle direkt am Meer mit 70° Grad heissem Wasser, welches sich mit Meerwasser vermischt doch eher eine trübe kleine Pfütze überfüllt mit Touristen und Einheimischen.

Auf unseren Ausflügen auf Guadeloupe waren vor allem die Strände bei Gossier mit einigen Strandbeizli, die Anse de la Cathedrale in der Nähe von Port Louis sowie die Strände bei Anse Betrand sehr schön. Auch die Besichtigung der Rum Destillerie, welche Rose und ich auf unserer Tour besucht haben, war ein Highlight. Man konnte die gesamte Fabrikation des lokalen Schnaps besichtigen und dies völlig alleine. Natürlich gönnten wir uns zum Schluss auch noch eine kleine Degustation.

Eines Nachts in der Marina wurden wir alle vom Hund auf dem Nachbarboot geweckt, der nach Leibeskräften bellte. Papi und Silvia haben schnell festgestellt, was passiert war. Das Seil bei der Boje war gerissen und so hatten wir keine Befestigung mehr. Nach einigen  erfolglosen Funkversuchen um die Capitanerie zu erreichen, sprang Papi kurzerhand ins Hafenbecken um das Problem selbst zu lösen. 
Einziges Problem war dann wieder auf den Steg zu gelangen. Ohne Leiter musste sich Papi auf den Steg hochziehen und hat sich dabei den Bauch, die Beine und die Füsse an den scharfen Muscheln aufgerissen. Nach einiger Zeit hat sich dann die Capitanerie doch noch gemeldet und wir konnten das Schiff wieder richtig befestigen.

Am Freitag morgen um 9 Uhr ging es dann los Richtung Iles Les Saintes. Mit ca. fünf Stunden segeln mussten wir rechnen. Mir war es am Anfang doch etwas komisch in der Bauchgegend, aber nach ein paar Salzcrackern und etwas Wasser ging es dann gut!

Auf Les Saintes haben wir - trotz unseren Befürchtungen - relativ schnell eine freie Boje in der Bucht Anse à Cointe direkt hinter dem kleinen Hügel Le Bain du Sucre gefunden.

Hier hiess es dann einfach mal ausspannen…lesen, baden…lesen…kochen..
Das Örtchen Bourg de Saintes haben wir mit dem Dingi besucht, was uns ein klitschnasses Ankommen bescherte, da die Wellen und der Wind nicht nach unserem Weg gingen…Das kleine Dörfchen hat uns sehr gefallen. Mit vielen kleinen Shops, Bars und Restaurants versprüht es einen ganz besonderen Charme. Am Sonntag gabs Papi’s berühmte Züpfe…auch zum Abendessen haben wir was Spezielles gegessen…wer isst schon Raclette in der Karibik auf einem Schiff.

An unserem zweitletzten Tag in der Karibik ging es dann wieder retour nach Pointe-a-Pitre, wo wir unsere letzte Nacht im Hafen von Bas du Fort verbringen und am Donnerstag mit „etwas Sonnenbrand“ den Rückflug antreten.


Auf bald….white ass, white ass, here is red nose! Ahoi!









Donnerstag, 9. Februar 2017

Martinique-Dominica-Les Saintes

Mit dem Mietwagen sind wir mit unseren französischen Freunden zusammen Richtung Les Trois-Ilets gefahren. Unterwegs besuchten wir noch die Plattform, von der aus wir den Rocher du Diamant, den alleinstehenden Felsen, fotografierten.  Am Ort angekommen, haben wir das Auto parkiert und sind dann zu Fuss durch den Dschungelwald in die Anse Noire gewandert. Der Spazierweg war eine echte Herausforderung. Über Stock und Stein und kleinere Flüsse sind wir auf dem Trampelpfad ans Meer marschiert. Unten angekommen sind wir sogleich ins Wasser schnorcheln gegangen.
Nach dem Vergnügen hiess es, wieder den Rückweg anzutreten. Aber sicher nicht mehr den gleichen. Also sind wir auf der Hauptstrasse zurück zum Auto. Der Umweg war aber dann doch etwas länger, aber trotzdem viel bequemer als der Hinweg.
Beim nächsten Ausflug haben wir eine grosse Töpferei besucht. Anschliessend liessen wir uns in der Savanne des Esclaves etwas über die unschönen Teile der Geschichte Martiniques erklären und als letztes an diesem Tag haben wir noch die wunderschöne Parkanlage der Habitation Clement besucht und deren weltberühmten Rum ausprobiert.
Am dritten Tag gings in den Norden. Auf der Ostseite des Mont Pelée haben wir in den Gorges de la Falaises ein kurzes aber heftiges Canyoning-Abenteuer erlebt. Anschliessend fuhren wir zur Halbinsel La Caravelle, die La Trinité vorgelagert ist. Dort machten wir einen Spaziergang durch die Mangroven bis zum Chateau Dubuc.
Der letzte Tag begann so regnerisch, dass wir unseren Plan kurzfristig änderten und stattdessen nach Fort de France auf Shoppingtour gingen. In der Markthalle, wo Gemüse und Früchte verkauft wurden, befand sich in der oberen Etage ein kleines Restaurant. Ein herrliches 3-Gang Menü wurde uns dort serviert. Dann war der Regen vorbei und die Sonne strahlte wieder. Der Tag war aber noch nicht zu Ende. Wir hatten noch Zeit, in der Grande Anse d’Arlet eine weitere Schnorcheltour zu unternehmen. Die Nordseite der Bucht beherbergt viele Korallen und Fische in allen Farben.
Diese Tage sind sehr schnell vergangen und wir mussten uns wieder von Guylaine und Max verabschieden. Ihre Reisepläne sind nicht die gleichen wie unsere. Aber wir werden uns sicherlich irgendwo wieder einmal treffen.

Unsere weitere Route starteten wir am 08. Januar 2017 in Richtung Norden von Martinique, vorerst aber ankerten wir in der Grande Anse d’Arlet. Wir wollten wieder mal schwimmen und relaxen. Das Marinaleben ist vorläufig vorbei. Die wichtigsten Reparaturen sind gemacht. Jetzt können wir das Schiffsleben wieder richtig geniessen. Die Alamea Crew ist am Dienstag ebenfalls zu uns gestossen. 10 Tage nichts tun ausser lesen, baden, schnorcheln, essen und trinken….
Am 19. Januar sind wir nach St. Pierre im Norden von Martinique gesegelt. Dort blieben wir aber nur eine Nacht vor Anker. Wir hatten Lust auf etwas Neues. 
In St. Pierre haben wir unsere italienischen Freunde Gema und Sergio von der Zoe getroffen, die wir zuletzt vor ihrer Überfahrt von Santa Cruz, Teneriffa verabschiedet haben. Die beiden sind für Weihnachten nochmals nach Italien gereist und ihr Schiff haben sie in Martinique gelassen.
Team Zoe startete ebenfalls am nächsten Tag und die Alamea Crew ist noch vor Ort geblieben, um das Städtchen zu erkunden.


















Das Zoe-Team ist sehr früh gestartet in Richtung Dominica. Ihr Schiff ist schwerer und langsamer als unsere Harmonie. Wir sind dann eine Stunde später auch los. Schon nach etwas mehr als zwei Stunden hatten wir die Zoe überholt. Sie waren auf einem etwas ungewöhnlichen Kurs und ziemlich langsam unterwegs. Später erfuhren wir, dass sie ein Problem mit ihrer Windsteueranlage gehabt hatten. Nun ja, wir waren gut unterwegs und genossen das entspannte Segeln. 
Wir hatten das Gross ganz gesetzt und dazu das kleinere Vorsegel ausgerollt. Nach und nach hat aber eine andere Yacht zu uns aufgeschlossen. Das konnten wir so nicht zulassen und haben das kleine Vorsegel durch die Solent ersetzt. Das hat uns sofort um über einen Knoten schneller gemacht. Mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht hat Ueli mit angesehen, wie unser Gefolge immer mehr zurückblieb. Wir machten durch den Kanal oftmals über 8 Knoten Fahrt.
Kaum unten an der Südspitze von Dominica angekommen, ist der Wind eingeschlafen. Also Segel weg. Unter Motor sind wir dann Richtung Roseau gefahren. Um eine Boje zu bekommen, musste ich das Dominica Marine Center auf VHF 16 aufrufen. Marcus, der Verantwortliche des DMC hat uns Desmond mit dem grüngelben Boot Bullits geschickt, um uns zu einer seiner freien Bojen zu führen. Wir wurden sehr herzlich von Desmond (ein junger Mann mit Rastazopf und sehr glasigen Canabis-Augen) begrüsst und er meinte, nachdem wir an der Boje festgebunden waren, dass unsere Freunde auch gleich eintreffen werden. Wir überlegten, wen er als unsere Freunde bezeichnete, denn die Zoe war noch unterwegs und die Alamea war noch in St. Pierre. Aber dann kam das Schiff, das wir unterwegs abgehängt haben. Es waren auch Schweizer und sie wurden neben uns an eine Boje geführt. 
Schnell haben wir uns bekannt gemacht. Bei einem Panache haben wir dann Vera und Dominique von der Richard Parker kennen gelernt. Wie die Welt doch klein ist. Die beiden kennen die Zoe-Crew auch. Etwas später traf dann auch die Zoe ein. Bei dem gemeinsamen Sundowner in der Loft-Bar haben wir dann noch die deutschen Freunde der Richard Parker, die Johanna und den Stefan von der Good Times kennengelernt.
In den nächsten Tagen werden wir die Südhälfte Dominicas auf dem Landweg erkunden. Es soll viele Flüsse und Heisswasser-Quellen geben.
Marcus hat uns einen Guide vorgestellt, mit dem wir alle zusammen einen Ausflug an Land organisieren können. Unser Guide hiess Amstrong, ein unterhaltsamer und lustiger Typ. Mit einem Kleinbus sind wir zu acht zum Emerald Pool gefahren. Unterwegs hat Amstrong viele Stops gemacht, um uns Pflanzenarten zu zeigen, wie Zimtbaumrinde, Kaffeesträucher, eine Ananas Plantage, in der auch gleich noch Kohlköpfe angepflanzt wurden. Danach sind wir Richtung Middleham Falls gefahren. Diesen Wasserfall und den darunter liegenden Pool mussten wir uns durch den Regenwald erwandern. Aber diese zweistündige Anstrengung war das Erlebnis alleweil wert.  Wie kleine Kinder sind Armstrong, Ueli, Dominik, Stefan und Johanna immer wieder in das ziemlich kalte Wasser im Pool gesprungen. Als nächstes kam der Titou Gorge. Diese etwa 50 Meter lange und nur wenige Meter breite Schlucht mit einem kleinen Wasserfall am Ende diente auch als Kulisse für einen der Pirates of the Caribbean Filme. In die Schlucht kann man von einem kleinen Felsvorsprung in etwa 5 Meter Höhe rein springen. Armstrong machte es vor und Ueli hinter her. Am Ausgang der Schlucht gibt es eine natürliche Warmwasserdusche. 
Erst etwa um 15.00 Uhr gabs dann in einem Restaurant das vorbestellte Mittagessen, das wir alle mit Heisshunger verschlangen. Nach dem Essen gings weiter zu Trafalgar Falls. Das sind zwei unterschiedlich hohe Wasserfälle, die die Einheimischen Mama und Papa nennen. Der Papa-Fall ist etwa 70 Meter hoch. An seiner linken Seite gibt es mehrere Warmwasserquellen. Doch um zu den Quellen und dem Pool unter dem Wasserfall zu gelangen, mussten wir etwa 200 Meter über einen steilen, mit Felsblöcken gespickten Hang hochklettern. Auf den letzten 20 Metern gings dann noch über glitschige, gelbe Felsen, die von heissem Wasser überspült wurden, zum Pool hoch. Man beachte das Foto mit dem Aufstieg zum Wasserfall. Ohne Armstrong hätten wir diesen Aufstieg wahrscheinlich nicht gewagt. 
Das Alamea-Team ist zwei Tage später auch wieder zu uns gestossen. Sie haben auch einen Ausflug an Land gebucht. Ueli ist mit den Teams der Richard Parker und Good Times auf eine Hiking Tour zum Boiling Lake gegangen. Ich glaube, er hat auf der 7-stündigen Tour bei strömendem Dauerregen ziemlich gelitten…
Ich war auf dem Schiff geblieben, da ich zur Zeit wieder einmal mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen habe. Am 27. Januar 2017 sind wir weiter nach Portsmouth in den Norden von Dominica gesegelt und haben uns an einer vorreservierten Boje festgebunden. Unsere Freunde sind auch mitgekommen. Hier sind wir 3 Tage geblieben. Mit dem Dinghi sind wir an Land und haben den Markt besucht und einige Früchte gekauft. Sonntagabend wurde von der PAYS, die Organisation welche die Bojenplätze verwaltet, ein Barbecue am Strand organisiert für all die Schiffe in dieser Bucht resp. diese die sich für das Fest angemeldet haben. Essen und trinken und vor allem Rumpunch à discretion. Es wurde gelacht und getanzt. Soviel Spass hatten wir schon lange nicht mehr. Montagmorgen sind wir mit dem Alamea Team ohne einen Kater vom Rum in Richtung Les Saintes gesegelt.






















Vier Stunden später sind wir auf den Iles Les Saintes eingetroffen. Eine freie Boje zu finden war gar nicht leicht. Wir hatten unterwegs einen Kampf mit einem Katamaran, der unbedingt vor uns einen Bojenplatz ergattern wollte. Vor Bourg, dem Hauptort von Les Saintes war alles besetzt. Also sind wir wieder etwas zurück in die Petite Anse beim Pain de Sucre gefahren. Dort hatten wir vorher mehrere nicht belegte Bojen gesehen. Der Alamea teilten wir dies per Funk mit. Der Kat hatte unsere Absicht erkannt und versuchte, noch vor uns in der Bucht anzukommen. Aber wir konnten uns die erste freie Boje schnappen und nun entbrannte ein Kampf zwischen der Alamea und dem Kat. Es wurde geschrien und geflucht. Unnötigerweise, denn es hatte ja genügend freie Plätze. Schlussendlich hatten alle Erfolg und der Tag war gerettet. Mehr als drei Tage sind wir in Les Saintes nicht geblieben, da wir ja am Samstag den 04. Februar 2017 in Guadeloupe unseren Besuch aus der Schweiz erwarteten. Damara und Marie Rose werden für eine gute Woche bei uns auf dem Schiff verweilen. Und wenn das Wetter und der Wind für uns gut steht, segeln wir mit Ihnen nochmals nach Les Saintes.


Sonntag, 8. Januar 2017

Achtung: Neue Telefonnummer

Mit einem Schweizer Prepaid-Abo bezahlen wir bei einem nicht angenommenen Anruf trotzdem CHF 4.-....
Deshalb haben wir jetzt eine lokale Nummer. Ab sofort sind wir daher - falls Netz vorhanden - auf +596 696 95 4803 erreichbar. Wir werden diese Nummer ab sofort auch auf unserer Hauptseite einblenden.
Heute gehts weiter Richtung Norden. Ab jetzt verbringen wir die Nächte vor Anker. Wir freuen uns auf die weissen Sandstrände und die Palmen...  :-))

Sonntag, 1. Januar 2017

Happy New Year

Wir wünschen allen unseren Lesern im neuen Jahr Gesundheit, Glück und viel Erfolg!

Samstag, 31. Dezember 2016

Atlantik-Überquerung

Am 06. Dezember um 12.00 Uhr machten wir die Leinen los in San Sebastian und sind zunächst noch an die Tankstelle gefahren um Diesel aufzutanken. Danach gings durch den markierten Kanal zusammen mit der Alamea aufs offene Meer. Wir haben das Gross und die Solent gesetzt und haben Kurs Richtung Süden genommen. Leider war der Wind nicht auf unserer Seite und wir mussten unseren Kurs auf West ändern. Um 18.00 Uhr ging schon die Sonne unter. Wir hatten vereinbart, Wachablösung im 3 Stunden Takt durchzuführen. Über Funk hatten wir der Alamea Crew einen schönen Abend gewünscht. Die Nacht verlief im einem ständigen Kurswechsel, da das Grossegel angefangen hat zu schlagen und wir mit wenig Wind das Grossegel nicht so ausfieren konnten wie wir wollten. In der ersten Nacht war die Alamea noch in Sichtweite, doch schon am nächsten Tag verloren wir aufgrund unterschiedlicher Kurse den Sichtkontakt. Wir fuhren anfänglich mit Motorunterstützung, da der Wind einfach zu schwach war. Aber nach etwa 24 Stunden hatten wir so starke Vibrationen im Antriebsstrand, dass es uns ratsam erschien, diesen Antrieb nicht weiter zu benutzen. Mehrere Wechsel vom Vorwärts- in den Rückwärtsgang verbesserten die Situation nicht. Zudem hatten wir von der Zoe-Crew wenig Gutes über Barbados gehört. 
Unter diesen Umständen entschieden wir uns schlussendlich, Barbados auszulassen und Le Marin auf Martinique anzulaufen. Die Hoffnung war gross, dort unseren blockierten Kiel und das Antriebsproblem fachgerecht gelöst zu bekommen.
Die nächsten zwei Tage brachten immer noch keine stabilen Windverhältnisse. Aber die von allen Seiten ankommenden Wellen liessen die Harmonie so schaukeln, das wir regelrecht im Boot herumgeschleudert wurden. Kochen in regelmässigen Wellen waren wir gewohnt. Aber so wurde das hier zu einer echten Tortur. Ueli hat sich beim Kochen resp. bei der Zubereitung von Gemüse mit dem Messer eine tiefe Fleischwunde bis auf den Knochen zugezogen. Selbst die Wundversorgung war eine grosse Herausforderung mit diesem Wellengang. Zahlreiche blauen Flecken „zieren“ jetzt unsere Körper.
Unsere italienischen Freunde von der Zoe, welche früher losgesegelt waren, haben uns über Email mitgeteilt, dass sie einige kleine Doraden unterwegs gefangen haben. Also versuchte Ueli es auch einmal mit fischen.
Wir hatten ein einziges Mal einen Fisch dran. Wie gross er war, hatten wir nicht gesehen. Aber er hat uns den Köder inklusive Stahlvorfach abgerissen. Und das war für Fische bis 50kg ausgelegt gewesen.
Dafür konnten wir täglich duzende fliegende Fische vom Deck einsammeln. Es haben sicher über 200 Fische wegen uns ihr Leben verloren.
Am 11. Dezember ist dann der Wind eingetroffen, den wir eigentlich erwartet hatten. Auf einmal ging es zügig los. Doch der stetige und stabile Passatwind war es auch nicht. Unser Kurs pendelte von Süd auf West und wieder auf Süd. 
Auf dem 19. Breitengrad wurden wir von einem 4-5 Meter langen Wal begleitet. Er zeigte uns immer wieder seinen weissen Bauch und wir waren nicht ganz sicher, ob er allenfalls unsere Harmonie für ein Weibchen gehalten hat. Er verfolgte uns bis in die Nacht hinein. Und auch beim Kurswechsel auf West blieb er an unser Seite. Da wir den ganzen Tag über keine Sonne gesehen hatten und wir auch nicht schnell genug unterwegs gewesen waren, startete ich um 22.00 Uhr den Motor um die Batterien wieder zu füllen. Nach einer Motorenstunde war der Wal weg. Das Brummen hat ihn offensichtlich irritiert…
Am 13. Dezember hatte ich meinen Geburtstag und Ueli hat für mich etwas Feines gekocht. Ich wollte noch Brownies für den Abend backen und habe voller Elan den Teig zubereitet. Es war eine Fertigmischung, die nur noch die Zugabe von Eiern und Wasser benötigte. Die Backform aus Karton war auch schon mit enthalten. Breitbeinig stand ich in der Küche um nicht herumgeschleudert zu werden wegen dem Wellengang, und habe die gerührte Masse in die Backform gegeben. Alles schien perfekt zu sein. Ich öffnete die Tür des Backofens um die Backform einzuschieben, was auch geklappt hatte. Doch beim schliessen der Tür blockierte ich kurz den Herd und konnte nur noch mitansehen, wie die ganze Schoggimasse sich im Backofen verteilte. Alles lief runter über den Brenner, ich konnte nur noch das Gas abstellen. Mir war zum heulen. Was für eine Sauerei, diese stickige Masse vom Brenner zu kratzen und den Herd zu reinigen! Eine ganze Stunde musste ich mich mit putzen, festhalten usw. herumschlagen. Ich war geschafft.

Der 1’000 Meilen Eintrag ins Logbuch am 13. Dezember versprach, dass wir jetzt immerhin einen Drittel der Strecke bereits hinter uns hatten.
Ab 14. Dezember kam es noch schlimmer, wir wurden von starken Böen und Squalls eingeholt.
Ganze 5 Squalls von 01.30-09.50 Uhr. Schlimmer noch 7-8 Meter hohe Wellen, Hexenkessel pur. Wir konnten keinen geeigneten Kurs finden. Die Wellen kamen aus allen Richtungen. Die eine Welle hatte unser an der Reling befestigtes Rettungsgerät weggerissen und den Aussenborder von der Halterung weggedrückt. Eine Welle stieg seitwärts ins Cockpit ein und spülte alles durch. Durch die Lüftungsöffnung der Backbordkabine ist Wasser eingedrungen und hat eine Matratze vollständig genässt. Was für eine Sauerei. Die schlimmste Nacht, ein Squall löste den anderen ab.
Dieses Wetter hielt an und kostete uns viel Energie. Wir hatten unsere Nachtwache auf 2 Stunden Intervalle verkürzt. Langsam fragte ich mich, wo ist da der stabile Passatwind, von dem mir Ueli immer erzählt hatte. Das konnte doch so nicht mehr weitergehen. Irgendwann sollte dieser Spuk doch vorbei sein. Täglich sind wir in unserem Ölzeug nass geworden. Nichts trocknete nach, auch im Salon innen war alles feucht und nass.
Wir versuchten es, mit neuen Strategien die Squalls zu umgehen. Zum einen reduzierten wir die Segel noch etwas mehr und zum anderen stiegen wir weiter ab Richtung 13. Breitengrad. Die Situation verbesserte sich dadurch etwas. Wir hatten wieder einmal einen Tag mit Sonnenschein. Den haben wir genutzt, um nach Tagen wieder einmal eine Dusche an Deck zu nehmen. Das tat gut und gab uns neue Kraft und Mut, um weiter durchzuhalten.
Weihnachten rückte näher. Am 24. Dezember um 12.00 Uhr Ortszeit konnte ich im Logbuch 2’847 Meilen eintragen. Zum Ziel sind es jetzt nur noch 119 sm. Am gleichen Abend konnte man schon von weitem die Helligkeit der Insel Martinique erkennen. Eigentlich wäre dies ja ein Grund zum Jubeln gewesen, aber uns war es nicht drum. Wir kämpften ja immer noch mit ständigen Squalls und Wellen. Der Wind hatte ein bisschen nachgelassen und Ueli hatte ausgerechnet, dass wir bei Tagesanbruch in den Kanal zwischen Martinique und St. Lucia einfahren werden. Wir segelten Richtung Leuchtturm an der Südspitze von Martinique, den wir bereits sehen konnten. Doch der Wind meinte es zu gut mit uns und legte noch mehr Tempo auf.  Bei Tagesanbruch waren wir bereits um die Südspitze von Martinique gesegelt.
Wir waren viel zu früh eingetroffen und mussten zwei Stunden warten, bis die Marina auf unseren Aufruf reagierte. Wir verbrachten die Zeit mit Segelübungen. Wir kreuzten in der Bucht vor Le Marin auf. Nach 19 Tagen achterlichen Winden hat man doch wieder einmal Lust auf einen hart am Wind Kurs und eine Wende… Und es wäre ja auch noch ok gewesen, wenn da nicht immer diese Squalls mit Massivregen und 35Knoten Wind gewesen wären. Um 08.00 Uhr am Weihnachtstag bekamen wir endlich Antwort von der Capitanerie. Trotz bestätigter Reservation vertrösteten sie uns stundenlang. Erst um 10.00 Uhr wurden wir per Funk aufgefordert, in die Marina einzufahren. Kurz vor dem Anlegesteg - wen wunderts - überrannte uns noch ein letzter Squall!  Punkt 11.00 Uhr waren wir am Steg fest. Ueli und ich umarmten uns, wir hatten es geschafft nach 19 Tagen auf hoher See, 2’954 Seemeilen hinter uns. Glücklich und müde habe ich gleich angefangen, die Harmonie vom Salz zu befreien. 

Die Harmonie ist wirklich ein robustes Schiff. Wir hatten bei der Überfahrt keinen einzigen Schaden im Bereich der Primärsysteme zu verzeichnen. Nur der Kühlschrank hat die 4 letzten Tage nicht überlebt. Die Pumpe der Kompressorkühlung ist wahrscheinlich aufgrund starker Krängung trocken gelaufen und ausgestiegen.

Hier vielleicht noch ein paar Zahlen: Wir machten Tagesstrecken (Etmale) von minimal 113 sm bis zu über 180sm. Obwohl wir eigentlich nie richtige durch stabile Passatwind regelmässig geformte Wellen ausreiten konnten, haben wir trotzdem Spitzengeschwindigkeiten von mehrmals über 17 Knoten aufgezeichnet. Während über 2/3 der Zeit hatten wir Wind über 25 oft bis zu 35 Knoten. Wir hatten bis zu 18 Squalls am Tag. 
Viele davon brachten eine Windrichtungsänderung von bis zu 30 Grad. Für die Überquerung haben wir keine 70 Liter Diesel verbraucht. Und diese vor allem in den ersten 3 Tagen. Der Hydrogenerator hat uns mit ganz wenigen Ausnahmen rund um die Uhr mit genügend Strom versorgt. Der Autopilot hat vielleicht 10 Mal Hilfe gebraucht. Ansonsten hat er uns als 3. Crewmitglied nie im Stich gelassen.

Am Weihnachtsabend hatte ich unser mitgebrachtes Bäumchen geschmückt. Und dann haben wir uns mit einem Partyfilet und einer Flasche Wein verwöhnt.
Es war schön, wieder in unserem Schlafzimmer schlafen zu können. Alles so ohne akrobatische Übungen. 
Das Gehen auf festem Boden war sehr ungewohnt. Anfänglich hatten wir so unsere Mühe, den Gang zu finden. 
Inzwischen ist auch die Alamea-Crew nach einem Kurzaufenthalt in Barbados hier eingetroffen.
Heute am 31. Dezember sind wir also wieder alle vereint und feiern zusammen mit unseren neuen französischen Freunden von der Legende de Val den Silvester auf unserem Steg.

Ab morgen haben wir für 4 Tage ein Auto gemietet und werden Martinique auf dem Landweg erkunden.